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| Fridericianum und Occupy Camp am Friedrichplatz |
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Mittwoch, 13. Juni 2012
Besuch der documenta 13 in Kassel (Einleitung)
Dienstag, 12. Juni 2012
documenta 13 - 'The Refusal of Time' im Kulturbahnhof
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| Man walking to the sky |
Zunächst begeben wir uns auf Spurensuche der documenta 13. Auf dem Bahnhofsvorplatz macht die von Jonathan Borofsky 1992 für die documenta IX entworfene Skultpur 'Man walking the sky' auf sich aufmerksam. Aber wo finden wir die documenta 13?
Im Hauptgebäude und im Südflügel sind kleinere Installationen zu sehen. In den Schuppen des Nordflügels finden wir endlich die gesuchten großen Installationen, die nicht nur groß, sondern auch großartig sind. Unser Zeitbudget ist leider zu begrenzt, um alle Arbeiten würdigen zu können. Einen halben Tag sollte man schon einplanen für den Bahnhof, der allein die Reise nach Kassel rechtfertigt. Wir bescheiden uns zunächst mit einem flüchtigen Streifzug und nehmen uns für die nächsten Wochen einen weiteren Besuch vor, den wir am 14./15. August realisieren können. Link: Diashow Fotos 'Kulturbahnhof'
documenta 13 - Motorgetriebene Gebetsmühlen, Suche nach verschwundenem Blut und Ausstellung autodestruktiver Kunst in der documenta-Halle
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| Sternmotor / Monstranz |
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| documenta-Halle mit Werken von Thomas Bayrle |
Die aufgeschnittenen Motoren zeigen ihr Innenleben um den Preis des Verlustes ihrer Funktionsfähigkeit. Dass Kolben, Pleuel und Ventile sich trotzdem im Takt bewegen, verdanken die Motoren elektrischen Hilfsmotoren. Motorengeräusche und Litaneien kommen aus der Konserve. Ästhetisch eindrucksvoll ist diese Motorenanatomie im Kontext einer Kunsthalle allemal. Aber was will sie uns sagen? Link: Diashow Fotos 'dokumenta-Halle'
documenta 13 - Fridericianum
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| 'Weißes Nichts' von Ryan Gander im Fridericianum |
Das Fridericianum wird als Kunsthalle für Wechselausstellungen moderner Kunst genutzt und steht alle fünf Jahre der documenta vollständig zur Verfügung. Die erste documenta beschränkte sich 1955 noch ausschließlich auf das Fridericanum. Auch nachdem sich die documenta weit in der Stadt ausgedehnt hat, behält das Fridericianum seine zentrale Bedeutung. Demtentsprechend gibt es hier einen großen Andrang und Wartezeiten beim Einlass. Eine angemessene Rezeption der oft kleinteiligen Arbeiten ist im Fridericanum nicht immer einfach. Das gilt insbesondere für die Ausstellung im Erdgeschoss, in dem die 'Schatzkammer' der documenta untergebracht ist, das 'brain'. Link: Diashow Fotos 'Fridericianum'
documenta 13 - Ottoneum
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| Blick aus dem Fridericianum auf das Ottoneum |
Im Rahmen der documenta stellen neun Künstler Werke im 'Ottoneum' vor, die sich mit naturkundlichen Themen auseinandersetzen.
Link: Diashow Fotos 'Ottoneum'
documenta 13 - Neue Galerie
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| Neue Galerie Kassel |
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| Palais Bellevue Kassel |
In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das 'Palais Bellevue', das zunächst als Observatorium errichtet wurde. Nachdem das Observatorium in das 'Ottoneum' umgezogen ist, diente das Palais als Wohngebäude, in dem unter anderem 1824-1826 die Brüder Grimm wohnten. Im Zeitraum 1972-2009 war in dem Gebäude das 'Brüder Grimm-Museum' untergebracht. 2009 musste das Gebäude wegen baulicher Mängel geschlossen werden. Inzwischen laufen Sanierungsarbeiten.
Die documenta 13 nutzt für Wechselausstellungen reservierte Räume der Neuen Galerie. Wir haben leider nur Zeit für einen Kurzbesuch, hätten aber gerne mehr Zeit für die Exponate gehabt. Link: Diashow Fotos 'Neue Galerie'
Montag, 11. Juni 2012
documenta 13 - Andächtiges Lauschen im 'Forest (for a thousand years)' auf Rundgängen in der Karlsaue
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| Maria Loboda, "This work is dedicated to an emperor" |
Die nach dem Landgrafen Karl benannten Karlsaue im Fuldatal ist im frühen 18. Jahrhundert als Barockgarten des Kasseler Orangerieschlosses entstanden. Die Grünanlagen der Karlsaue umfassen eine Fläche von 125 Hektar bzw. 1,25 km², die von der documenta für Außenprojekte genutzt werden. Vor 5 Jahren konzentrierte sich die documenta in der Karlsaue auf eine große Zeltstadt. Die aktuelle documenta verteilt mehr als 50 kleinere und größere Installationen über die gesamte Fläche der Karlsaue. Die meisten Installationen sind in Hütten untergebracht, einige auch in Häusern, aber etliche Installationen sind ungeschützt dem Wetter ausgesetzt. Fußkranke und wetterempfindliche Menschen haben es hier schwer. Pumps oder High Heels sind verfehlt, Gummistiefel dagegen viel eher geeignet, wenn es derart regnet, wie wir es bei unserem ersten Besuch erleben.
Spannend ist der Besuch der Karlsaue bei jedem Wetter und darum ein 'must do'. Genießen lassen sich das Flair und einige wettersensible Installationen in der Karlsaue jedoch nur bei gutem Wetter. Dank des schönen Sommerwetters legen wir den Schwerpunkt unseres zweiten Besuchs in die Karlsaue. Link: Diashow Fotoserie Karlsaue
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