Sonntag, 14. Juni 2015

Summer in the City - Sonntagsspaziergang in Köln

Rekonstruiertes Entrée der Flora Köln
Nachdem der gestrige Stammtisch-Wandertag noch teilweise verregnet war, motiviert uns heute sommerliches Wetter zu einer ausgedehnten Stadtwanderung über mehrere Stationen. Erstes Etappenziel ist der Melatenfriedhof, auf dem wir u.a. Gräber von Sigmar Polke und Alfred Neven Dumont besuchen.(1) Unsere Route setzt sich durch den beliebten Inneren Grüngürtel über Mediapark und Eigelstein sowie durch die Parkanlage am Theodor-Heuss-Ring(2) bis zur Bastei(3) am Konrad-Adenauer-Ufer fort. Wenig weiter nach Norden liegt zwischen Elsa-Brandström-Straße und Zoobrücke der interessante Skulpturenpark Köln, unser zweites Etappenziel, dessen Besuch der Post Köln Skulptur #8, Juni 2015 - Juni 2017 beschreibt. Unweit vom Skulpturenpark liegen Kölner Zoo sowie der als Flora bezeichnete Kölner Botanische Garten. Ein Zoobesuch interessiert uns nicht und 17,50 € Eintritt pP wären wir auch nicht bereit zu zahlen. Kostenlos ist dagegegen der Besuch der attraktiven Flora. Nach wechselvoller Geschichte und umfassender Sanierung der letzten Jahrzehnte präsentiert sich die Anlage in der Gegenwart glänzend.(4) Diashow der Fotoserie - Google Story

Köln Skulptur #8, Juni 2015 - Juni 2017

Pforte des Skulpturenparks Köln
Nachdem der gestrige Stammtisch-Wandertag noch teilweise verregnet war, motiviert uns die Eröffnung der Köln Skulptur #8 des Skulpturenparks Köln bei sommerlichem Wetter zu einer Stadtwanderung, die ein eigener Post beschreibt: Summer in the City - Sonntagsspaziergang in Köln
Der Skulpturenpark Köln wurde 1977 vom Sammlerehepaar Dr. Michael (gest. 2005) und Dr. Eleonore (gest. 2007) Stoffel privat initiiert. 2008 gründete die 'Michael und Eleonore Stoffel Stiftung' (MES) die Stiftung Skulpturenpark Köln und übernahm die Leitung des Parks mit Skulpturen als „ewige“ Dauerleihgabe der Pinakothek der Moderne in München. Das Gelände stellt die Stadt Köln mietfrei zur Verfügung.
Der Skulpturenpark Köln ist als Ort für Auseinandersetzungen mit zeitgenössischer Skulptur konzipiert. Nach 2 Jahren wird ein Teil der ausgestellten Skulpturen ersetzt. Aktuell findet die 8. Auflage statt. Obwohl sich zeitgenössische Skulptur gegenüber einem von breitem Konsens getragenen Kulturverständnis sperrig gibt, konstatieren wir beachtliches Besucherinteresse. Der Besuch ist kostenlos. Diashow der Fotoserie

Mittwoch, 3. Juni 2015

Alibis: Sigmar Polke - Retrospektive 1963-2010 im Museum Ludwig, Köln (14. März 2015 - 5. Juli 2015)

Blick aus dem Foyer Museum Ludwig
Sigmar Polke zählt zu den international bedeutendsten deutschen Künstlern zeitgenössischer Malerei. Im Kunstkompass (ein am Kunstmarkt justiertes Ranking weltweit gefragtester Gegenwartskünstler) liegt Sigmar Polke alljährlich in der Spitzengruppe(1), was ihn etliche Jahre nicht motivieren kann, dem Ansinnen einer Retrospektive im Museum of Modern Art nachzugeben. 2008 stimmt er endlich zu, aber sein Tod beendet am 10. Juni 2010 unwiderruflich die Zusammenarbeit mit dem Museum of Modern Art. Weitere 4 Jahre vergehen, bis das MoMA die Retrospektive 'Alibis 1963-2010' ausstellt. Von New York reist die Ausstellung nach London zur Tate Modern, neben MoMA und Centre Pompidou weltweit führendes Museum für Gegenwartskunst. Das Finale gebührt Sigmar Polkes Wahlheimat. Im Kölner Museum Ludwig bietet die Austellung mit einigen Erweiterungen 'großes Kino'. Im Schatten der großen Retrospektive zeigt das Museum im Zeitraum 30. Mai - 22. November 2015 die gleichfalls sehenswerte, aber ungleich kleinere Ausstellung Bernard Schultze zum 100. Geburtstag.(2) Fotoserie - Fotos als Google-Geschichte

Bernard Schultze zum 100. Geburtstag - Ausstellung im Museum Ludwig, Köln (30. Mai - 22. November 2015)

Ausstellung Bernard Schultze im Museum Ludwig
Am 31.Mai 2015 jährt sich Bernard Schultzes 100. Geburtstag. Der von 1968 bis zu seinem Tod am 14. April 2005 in Köln lebende Maler zählt neben Hans Hartung, K.O. Götz, Willi Baumeister und Emil Schumacher zu den bedeutendsten deutschen Protoagonisten informeller Malerei, mit der deutsche Künstler nach dem 2. Weltkrieg Anschluss an die internationale Kunstentwicklung gefunden haben.(1)
Im Schatten der spektakulären Ausstellung Alibis: Sigmar Polke - Retrospektive 1963-2010 präsentiert das Kölner Museum Ludwig im Zeitraum 30. Mai - 22. November 2015 mit Werken des eigenen Bestands die gleichfalls sehenswerte, aber ungleich kleinere Ausstellung Bernard Schultze zum 100. Geburtstag.(2) Mehr Bernard Schultze ermöglichen gleich zwei weitere aktuelle Ausstellungen (siehe Anmerkungen).(3) Fotoserie Bernard Schultze im Museum Ludwig

Samstag, 11. April 2015

Kursänderungen - da simmer dabei, dat ist prima!

Die kleine Bildergeschichte 'Kursbuch1' kommentiert freundlich schmunzelnd einige Ikonen der Vorgeschichte eines Kurswechsels, den unsere Freunde am 11. April 2015 feiern. Wir gratulieren begeistert und bewundern kühne Entscheidungen zu umfassenden Kursänderungen mit nicht absehbarer Reichweite. Mit Orientierungssinn und Balancegefühl verspricht ein Aufbruch in unvollständig kartographiertes Neuland das Leben bereichernde spannende Erlebnisse und Abenteuer. In äußerst optimistischer Stimmung freuen wir uns auf gemeinsame Wegstrecken diesseits und jenseits des Alltages.

Samstag, 28. Februar 2015

Geburtstag 2015 mit Kölner Märtyrern, Heiligen, Jungfrauen, Huren, Schreckenskammer, Freunden

Besucher und Büstenreliquiare in der Goldenen Kammer
St. Ursula
Anlässlich unseres Geburtstages treffen wir uns mit Freunden auf dem Ursulaplatz. Mit Stadtführer Günter Leitner besichtigen wir die romanische Basilika St. Ursula(1) und schlendern durch Ursula- und Eigelstein-Viertel(2). Sachkundig informiert Günter Leitner über Stadtgeschichte, Ursula-Legende(3), Reliquienkult(4), Architektur und unterhält uns mit humorig-hintersinnigen 'Verzällcher'(5) über Mentalität und Lebensart in kölschen 'Veedeln'(6).
Nicht weniger unterhaltsam, aber etwas gemütlicher, setzt sich die Veranstaltung im Brauhaus Schreckenskammer(7) fort. In einem launigen Beitrag verrät Peter eine in Köln nicht 'verzällte' Fußnote zur Ursula-Legende. Überraschend erfahren wir, dass in Wirklichkeit nur 10.997 Jungfrauen von ihrer Pilgerfahrt in das Kölner Martyrium zurückgekehrt sind.(8) Diashow der Fotoserie

Donnerstag, 1. Januar 2015

MONA & Moorilla Estate - Journey to the Underworld auf der australischen Insel Tasmanien

Für David Walsh und Partnerin reservierte Parkplätze
Das 2011 auf dem Gelände des Weingutes Moorilla Estate eröffnete 'Museum for Old & New Art' (MONA) ist Mitspieler der Museums-Weltliga und genießt mittlerweile mehr Beachtung als etwa die Londoner Saatchi Gallery. In renommierten Tageszeitungen und Fachzeitschriften berichten Experten über Architektur, Sammlung und Besitzer des Museums, den Multimillionär und Kunstsammler David Walsh(1). 2012 setzte ‚Lonely Planet’ Hobart dank MONA auf die ‚Planet Top 10 List’ besuchenswerter Städte und kürte Hobart damit zur touristischen Weltstadt. Den Besuch des Museums haben wir bei der Planung unserer Australienreise 2014/15 auf unsere ‚Must-do-Liste’ gesetzt. Am Neujahrstag realisieren wir den Besuch bei perfektem Sommerwetter.
In Museumsräumen sind Fotos für private Zwecke ohne Blitz/Stativ gestattet. Die Veröffentlichung privater Fotos und Videos auf Webseiten ist untersagt, weshalb die öffentliche Fotoserie keine Aufnahmen aus Innenräumen des Museums zeigt.(2) Diashow der Fotoserie

Freitag, 14. November 2014

Colosseum-Konzert im Bonner Brückenforum, 14.11.2014 (Update 7.05.2019 anlässlich Jon Hisemans Tod im Juni 2018)

Über die Pfingsttage 1970 erlebe ich auf einem Festival in der Eissporthalle Düsseldorf Colosseum live und werde schlagartig zum Fan. Die Musik der Band bewegt sich in epischer Breite zwischen den Genres Jazz, Rock und Blues und verbindet diese zu einem einzigartigen eigenen Stil. Vielen gefällt das nicht. Muss ja auch nicht sein. Die Anhängerschaft ist überschaubar, aber treu. Nach dreijähriger Geschichte löst sich die Band 1971 auf. Reunion-Konzerte sind seit 1994 gut besucht. Seit dem legendären Konzert von 1994 im Kölner E-Werk (vollständiges Video in WDR-Qualität) vergehen 20 Jahre bis zur Rückkehr in den Großraum Köln. Dick Heckstall-Smith, ein Urmitglied der Band, ist wie viele andere Weggefährten inzwischen verstorben und wird ersetzt von Jon Hisemans Ehefrau Barbara Thompson, eine herausragende Persönlichkeit des modernen Jazz. Seit 1967 sind die beiden verheiratet! Weitere Mitglieder der Band sind Dave Greenslade, Keyboard, Dave („Clem“) Clempson, Gitarre, Chris Farlowe, Gesang, Mark Clarke, Bass. - Diashow der Fotoserie

Mittwoch, 12. November 2014

Mission Rosetta - 'Outer Space' Kuss des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko in der Bundeskunsthalle Bonn

Wenn der Kölner Astronom und Inhaber der Astronomie-Werkstatt "Sterne ohne Grenzen", Harald Bardenhagen, Geburtstag feiert, ist die Agenda mit 'Outer Space' angereichert. Haralds 0. Geburtstag liegt im Jahr des Sputnickschocks. Der aktuelle Geburtstag trifft auf ein herausragendes Ereignis der Raumfahrtgeschichte. Die Europäische Weltraumorganisation ESA erforscht mit dem kühnen Projekt Mission Rosetta Fragen zur Urmaterie, zur Entstehung unseres Sonnensystems und zur Entwicklung organischen Lebens auf dem Planeten Erde. (1,2)
Fotogalerie der Veranstaltung Rendezvous mit einem Planeten     

Samstag, 4. Oktober 2014

Officium - The Hillard Ensemble & Jan Garbarek in der Basilika Kloster Eberbach

Hillard Ensemble & Jan Garbarek im Kloter Eberbach
Seit 40 Jahren begeistert das famose Hillard Ensemble mit seiner Gesangskunst. 2 Mitglieder des aktuellen Ensembles gehörten bereits zur 1974 gegründeten Urformation. Ende 2014 wird sich jedoch das Ensemble aus Altersgründen auflösen. Betroffen von der Auflösung ist auch das mit dem norwegischen Saxophonisten Jan Garbarek gegründetet Projekt 'Officium', bei dem Jan Garbarek den Gesang des Hillard Ensembles mit Saxophonimprovisationen als 5. Stimme begleitet. Aus dieser Zusammenarbeit sind mehrere äußerst erfolgreiche Alben hervorgegangen. Das Musikmaterial dieser Alben wurde auf mehreren großen Tourneen vorgestellt. Die Zusammenarbeit endet mit einer großen Abschiedstournee, die u.a. über das Kloster Eberbach im Rheingau führt. Am 4. Oktober 2014 besuchen wir das Konzert in der Basilika des Klosters Eberbach. Das Programm bietet einen Querschnitt von Werken des zwangzigjährigen Projektes 'Officium'. Die Musiker haben wir bei anderen Gelegenheiten in besserer Form erlebt, aber das Gesamterlebnis in der Klosterbasilika wiegt Schwächen mehr als auf. Lang anhaltender Schlussapplaus mit Standing Ovations zwingt zu mehreren Zugaben. Das eingebundene Video ist Ausschnitt einer Zugabe. Diashow der Fotoserie  
Post vom 29.10.2013: Jan Garbarek Quartett in der Alten Oper Frankfurt