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| Rudi Gutendorf 1963 |
Sonntag, 15. September 2019
Rudi Gutendorf, MSV Duisburg, Hamborn 07 und ich - postmoderne Erinnerungen an eine untergegangene Welt
Sonntag, 8. September 2019
Dinner im Restaurant Freustil in Binz, Rügen
Ein Michelin-Stern, 16 Punkte im Gault Millau, aktuell Rang 138 Deutschland und Platz 4 in Mecklenburg-Vorpommern lt. Restaurant-Ranglisten sind bei moderater Preisgestaltung genug Gründe für einen Besuch des Restaurants Freustil in Binz, Rügen. Da Binz auf der Route unseres Greifswald-Ausflugs liegt (Post: 8. September 2019), reservieren wir frühzeitig für den 8. September 2019. Das Restaurant ist am Abend unseres Besuchs ausgebucht, was für das Restaurant spricht und positive Erwartungen verstärkt. Nach 2,5-stündigem Dinner sind wir um Erfahrungen bereichert. Einrichtungsstil und Konzept des Restaurants gefallen uns ebenso wie der aufmerksam, freundlich und kompetent agierende Service. Der Küchenstil der hoch gelobten Küche vermag uns nicht zu begeistern. - Fotoserie: Freustil Dienstag, 20. August 2019
Vitra Campus in Weil am Rhein
20.08.2019: Vitra Campus in Weil am Rhein
Im Rahmen einer Schwarzwaldreise (Reise 18.-25.08.2019 im Überblick) besuchen wir an einem Regentag den Vitra Campus in Weil am Rhein (Wikipedia: Vitra).
Im nicht öffentlichen Teil des Campus-Geländes befinden sich
Produktionshallen, die von weltweit renommierten Architekten konzipiert
sind, darunter 6 der bisher 45 Pritzker-Preisträger: (Frank O. Gehry, Zaha Hadid, Tadao Andō, Álvaro Siza, Herzog & de Meuron, SANAA. Der Pritzker-Preis ist in der Architekturwelt ähnlich bedeutend wie der Nobelpreis.
Zugang zum Produktionsgelände erhalten Besucher im Rahmen einer
kostenpflichtigen 2-stündigen Architekturführung.
Im Rahmen einer Schwarzwaldreise (Reise 18.-25.08.2019 im Überblick) besuchen wir an einem Regentag den Vitra Campus in Weil am Rhein (Wikipedia: Vitra).
Im nicht öffentlichen Teil des Campus-Geländes befinden sich
Produktionshallen, die von weltweit renommierten Architekten konzipiert
sind, darunter 6 der bisher 45 Pritzker-Preisträger: (Frank O. Gehry, Zaha Hadid, Tadao Andō, Álvaro Siza, Herzog & de Meuron, SANAA. Der Pritzker-Preis ist in der Architekturwelt ähnlich bedeutend wie der Nobelpreis.
Zugang zum Produktionsgelände erhalten Besucher im Rahmen einer
kostenpflichtigen 2-stündigen Architekturführung.Montag, 19. August 2019
Colmar, Musée Unterlinden, Isenheimer Altar
Im Rahmen einer Schwarzwaldreise (Reise 18.-25.08.2019 im Überblick) unternehmen wir einen Ausflug nach Colmar im Elsass. Den Besuch beginnen wir im Musée Unterlinden, das eine auch im internationalen Maßstab bedeutende Sammlung von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart ausstellt. Das Museum nutzt Gebäude einer mittelalterlichen Klosteranlage, ein ehemaliges Schwimmbad sowie einen Neubau, die das Konzept der Basler Architekten Herzog & de Meuron überzeugend integriert. Herausragendes Exponat des Museums ist der Isenheimer Altar mit Bildern von Matthias Grünewald (frühes 16. Jahrhundert) und Skultpuren im Alterschrein, die Niklaus von Hagenau zugeschrieben werden (um 1500). Die Skupturen wurden zu Restaurierungszwecken vorübergehend entfernt. Den Museumsbesuch verbinden wir mit einem Rundgang in der Altstadt.
- Fotoserien: Musée Unterlinden - Isenheimer Altar - Altstadt Colmar
Freitag, 26. Juli 2019
Dinner im neuen Glurnser Restaurant Flurin
Im Sommer des vergangenen Jahres fanden im Zentrum von Glurns in einem Gebäude aus dem 13. Jahrhundert Bauarbeiten statt. Das Haus hat Fred Ortler erworben, der in Glurns 3 Einzelhandelsgeschäfte betreibt. Im Erdgeschoss soll ein höherklassiges Restaurant eröffnen. In Obergeschossen werden kleine Wohneinheiten realisiert. Inzwischen sind Bar und Restaurant Flurin eröffnet. Die Flurin Bar liegt unmittelbar an der verkehrsreichen Florastraße und übertönt den Verkehrslärm mit dröhnender Disco-Musik. Uns schreckt dieses Setting ab. Viele Menschen scheint es nicht zu stören oder im Gegenteil eher anzuziehen. Wenn wir durch die Florastraße gehen, sind Innenraum und Außenterasse gut besucht. In weiteren Räumen ist das Flurin Restaurant mit dem Anspruch einer kreativen regionalen Küche auf hohem Qualitätsniveau angesiedelt. Wir reservieren zum Dinner, um ein eigenes Bild zu zeichnen. - FotoserieFreitag, 19. Juli 2019
Bio-Käserei Englhorn in Schleis: Produktqualität, biodynamische Kreislaufwirtschaft, ökologische Veranwortung, Lifestyle
Obwohl wir Konflikte zwischen landwirtschaftlichen Biobetrieben und konventionellen Betrieben und zwischen deren politischen Institutionen auch bei unseren langjährigen Reisen in den Vinschgau aufmerksam verfolgen und im Vinschgau regelmäßig durch das Dorf Schleis gehen, nahmen wir die Hofkäserei Englhorn in Schleis bisher nur en passant wahr. Eine Mediennachricht weckt uns. Der Italian Cheese Awards 2018 prämierte die Käsesorte ARUNDA des Englhorns mit Gold und zeichnete sie in der Kategorie pasta molle als besten Weichkäse Italiens aus. Den Käse möchten wir kosten und möglichst auch dessen Produzenten und deren Betrieb, sowie Produkt- und Produktionsphilosophie kennenlernen. - FotoserieMittwoch, 26. Juni 2019
Die Welt des europäischen Mittelalters in der Bilderburg Schloss Runkelstein

Vor einigen Tagen haben wir uns in Trient im Castello del Buonconsiglio Fresken des Zyklus der Monate angeschaut (Post 22.06.2019) und so eine Zeitreise in das europäische Mittelalter unternommen. Zur Zeit der Entstehung dieser Fresken fand in Schloss Runkelstein (eine in ihrem mittelalterlichen Charakter erhaltene Burg auf einem Porphyrfelsen am Eingang des Sarntals) ebenfalls eine Ausmalung mit Fresken statt. Dieser Freskenzyklus gilt in der Gegenwart als weltweit größter profaner
Freskenzyklus des Mittelalters und als eine bedeutende Quelle adeliger Mode ihrer Zeit. Klingt interessant und motiviert uns zum Besuch, der sich als spannend erweist.(1) - FotoserieSamstag, 22. Juni 2019
Freskenzyklus von Monatsbildern im Adlerturm des Castello del Buonconsiglio in Trient
Eigene Fotos: Altstadt Trient - Castello del Buonconsiglio - Fresken Adlerturm und Falkenturm - Wiki-Commons: Monatsbilder Adlerturm
Trient blickt auf eine lange Kulturgeschichte zurück, der die Altstadt ihre zahlreichen Kirchen, Palazzi, Schlösser und nicht zuletzt auch attraktive Piazza verdankt. Herausragendes Highlight unter vielen profanen Gebäuden ist das Castello del Buonconsiglio, eine auf das 12. Jahrhundert zurückgehende Burg Trienter Fürstbischöfe. Ab Ende des 14. Jahrhunderts ließen die Bischöfe Georg von Liechtenstein, Johannes Hinderbach und Bernardo Cles die Burg zu einer feudalen Residenz umgestalten. 1796 besetzten Napoleonische Truppen Trient und wandelten die Burg in eine Kaserne um. Nach dem 1. Weltkrieg fiel die Burg an den italienischen Staat, der Restaurierungen und Rückbauten durchführen ließ. Seit 1973 wird die Burg als Landeskunstmuseum der autonomen Provinz Trient genutzt.(1) Berühmt ist die Burg für Fresken des Zyklus der Monate(2) im Adlerturm (Torre Aquila), den der mit wenig Fortune agierende Bischof Georg von Liechtenstein 1397 zu Privatgemächern ausbauen und mit kunstvollen Fresken dekorieren ließ.(3) Nachdem uns die Fresken beim 1. Besuch von Trient entgangen sind, holen wir deren Besichtigung mit einem 2. Besuch nach.(4)
Mittwoch, 8. Mai 2019
Ingelheimer Tage: Vergessene Moderne - Kunst in Deutschland zwischen den Weltkriegen, 14.04.-23.06.2019
Seit 1959 richtet das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim alljährlich ein Kulturfestival in Ingelheim am Rhein aus, die Internationalen Tage. Veranstaltungsort von Kunstausstellungen, Konzerten und Vorträgen ist seit 1984 das Kunstforum Altes Rathaus. Seit unserem letzten Besuch im Jahr 2011(1) haben die beengten Räume des Alten Rathauses einen großzügigen Anbau mit zusätzlichen Ausstellungsflächen sowie mit Foyer und Café erhalten.
Dienstag, 7. Mai 2019
Otto Piene - Alchemist und Himmelsstürmer - Ausstellung im Arp Museum Rolandseck, 17.02.2019 - 05.01.2020
Otto Piene (1928 - 2014) gründete mit Heinz Mack (geb. 1931) und Günther Uecker (geb. 1930) die Künstlergruppe ZERO, die in der deutschen Avantgarde der Nachkriegskunst von 1958 bis 1966 einen Nullpunkt jenseits von Informel und Tachismus suchte.(1,2) Mit einer spektakulären Performance im Bahnhof Rolandseck der Stadt Remagen löste sich die Künstlergruppe im November 1966 auf und fand 2008 wieder zusammen.(3) An das Ereignis der Auflösung von ZERO erinnert die aktuelle Sonderausstellung des Arp Museums Bahnhof Rolandseck 'Otto Piene - Alchemist und Himmelsstürmer' am Rande und präsentiert zentral eine umfassende Werkschau der Arbeiten Otto Pienes mit punktuellen Korrespondenzen zu Arbeiten Lucio Fontanas. Otto Piene betrachtete Fontana als Vorbild.(4) Unerwähnt bleibt in der Ausstellung Otto Pienes vermutlich bekanntestes Werk, die Landmarke Das Geleucht auf der Halde Rheinpreußen am Niederrhein bei Moers.(5) - Fotoserie
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